DRK Familienzentrum Ochtrup

Entstehung des DRK Kindergarten an der Prof. Katerkampstrasse bis heute…
Vor vielen Jahren schon wurde der Kindergarten zu einer Art „Regeleinrichtung“ für alle Kinder zwischen drei und sechs Jahren. Das Kindergartengesetz vom 21.12.1971 entstand zu dem Zeitpunkt, an dem die bildungspolitische Diskussion über die vorschulische Erziehung in der Bundesrepublik Deutschland ihren Höhepunkt erreicht hatte.
Das allgemein erwachte Interesse an der frühen Förderung des Kindes führte zu heftiger Kritik am bestehenden Kindergarten. Wegen des bis dahin fehlenden Interesses hatte der Kindergarten nicht die finanziellen Möglichkeiten, um so gestaltet werden zu können, wie es von Kleinkindpädagogen seit Jahrzenten gefordert wurde. Kindergärten im Sinne der heute geltenden Gesetzeslage sind Tageseinrichtungen, in denen Kinder ihren Altersstufen gemäß betreut, gefördert und erzogen werden. Es handelt sich hier nicht um eine Aufzählung von Alternativen, vielmehr müssen alle Merkmale nebeneinander vorliegen. Frühere Forderungen dass für mindestens 75% der Kinder Kindergartenplätze bereitgestellt werden müssen, gehören lange der Vergangenheit an. Der Rechtsanspruch auf einen Platz ihre Kinder über 3 Jahren ist in den heutigen Kindertagesstätten für alle Eltern verbrieft.
Für den Raum Ochtrup war die Bedarfsdeckung bis 1985 nicht garantiert. Am 19.01.1982 haben die Träger der freien Jugendhilfe über die weitere Einrichtung von Kindergartenplätze in Ochtrup diskutiert. Die zu behandelnden Themen resultierten aus den damals vorliegenden Anmeldezahlen für die Kindergärten in Ochtrup.
Der befristeten Aufstockung der Gruppenstärken war bis zum 31.07.1982 zugestimmt worden, doch wurde allseitig erkannt, dass bei zur damaligen Zeit fehlenden 132 Kindergartenplätze das Problem durch Aufstockung nicht zu lösen sei. Die Einrichtung eines neuen Kindergartens wurde angestrebt. Ein Träger musste gefunden werden. Die Übernahme einer Trägerschaft durch uns als Ortsverein Ochtrup e.V. wurde von allen Seiten an die Verantwortlichen herangetragen. Die Stadt erklärte zur Lösung der Raumfrage das freiwerdende Schulgebäude der Bodelschwingschule für die Einrichtung bereitzustellen.
Am 23.03.1982 kam es zu ersten Inaugenscheinnahme des in Aussicht gestellten Schulgebäudes durch das Landesjugendamt mit dem Ergebnis, dass die Bedarfsanerkennung für ein 3-Gruppige Anlage unstrittig sei. Daraufhin wurde am 15.05.1982 im Rat der Stadt Ochtrup beschlossen, Gespräche mit dem DRK in Ochtrup zu führen, mit dem Ziel, den DRK Ortsverein für die Trägerschaft zu gewinnen.
Am 11.06.1982 erklärte der DRK Ortsverein gegenüber der Stadt Ochtrup seine Bereitschaft zur Übernahme der Trägerschaft. Hierzu erging am 24.06.1982 im Vorstand des DRK ein einstimmiger Beschluss.
Nachdem das Landesjugendamt einer 2-Gruppigen Anlage zugestimmt hatte, wurde im September 1984 mit den Umbaumaßnahmen begonnen. Die Inbetriebnahme des Kindergartens mit 50 Kindern erfolgte dann am 02.01.1985. Die neu geschaffenen Plätze waren sofort vergriffen. Wieder konnten alle interessierten Eltern nicht zum Zuge kommen. Daraufhin wurde bereits am 18.04.1995 ein weiterer Antrag auf eine 3-Gruppige Einrichtung gestellt. Der Bewilligungsbescheid für die dritte Gruppe erging so rechtzeitig, dass bis zum 01.01.1986 die dritte Gruppe in Betrieb genommen wurde. Somit konnten erstmalig die Elternwünsche befriedigt werden. Unter Einschluß der Einrichtung sind für die Umbaumaßnahmen Kosten in Höhe von 600.000,--Mark angefallen, die sich bezahlt gemacht haben. Mit fünf Erzieherinnen startete der Ortsverein in seine neunen Aufgaben.

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(von links nach rechts) Susanne Kuhlbusch geb. Schmedding als Berufspraktikantin (sie ist bis heute /01.12.2017) noch bei uns beschäftig. Gerda Wiggenhorn als Erziehern, Marianne Scho als Leiterin (auch sie ist bis heute 01.12.2017 bei uns beschäftigt), Susanne Schildkamp, Monika Franz und Elke Feldmeier als Erziehern.

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In all den Jahren unterlag die pädagogische Arbeit einem ständigen Wandel und immer wieder war es notwendig, dass sich das Personal und der Träger auf neue Situationen einstellen und sich neuen Herausforderungen stellen mussten.

Schon im Januar 1992 wurde die vierte Gruppe als erste Kindertagesstättengruppe im Altkreis Steinfurt mit einer Betreuungszeit von bis zu 10 Stunden täglich eröffnet. Dieses bedeutete für das Personal, unterschiedliche Arbeitszeiten und eine qualitativ gute Übermittagbetreuung einzuführen. Dieses war für damalige Verhältnisse hier im ländlich geprägten Raum ungewohnt und neu, heute ist es eine Selbstverständlichkeit.
Nachdem 1994 die ersten Kinder der Tagesstätte eingeschult wurden und die berufstätigen Eltern vor Problemen der Betreuung nach Unterrichtschluss standen, wurden die ersten zwei Schulkinder in der Einrichtung betreut.
Aus dieser Betreuungsform entstand schließlich die zusätzliche Hortgruppe mit 20 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren, die sich im Jahr 2000 mit weiteren 15 bis 20 Schulkindern im Rahmen des vom Land NRW ins Leben gerufene SIT Programm (Schüler in Kindertages-einrichtungen) erweiterte.
Durch die immer größer werdende Zahl von Kindern entstand ein Raumproblem.
Daher wurden die Schulkinder im direkt an den Spielplatz angrenzenden Nebengebäude betreut und im oberen Stockwerk der Einrichtung die fünfte Kindergartengruppe eröffnet. Diese Gruppe war eigentlich als Notgruppe aufgrund hohen Betreuungsnachfrage in Ochtrup gedacht, begleitete das DRK aber bis zum Sommer 2013.
Die gesamte Schulkinderbetreuung wurde 2006 in die Räumlichkeiten der Grundschulen Lamberti und Marien verlagert, es entstand die Offene Ganztagsbetreuung (OGS), die bis 2012 in Trägerschaft des DRK geführt- und dann an die Stadt Ochtrup übergeben wurde.

Ein neues Gebäude muß her….

Veränderte pädagogische Arbeit erfordert auch veränderte räumliche Bedingungen. Das alte Gebäude war für die dauerhafte Betreuung von unter 2 jährigen Kindern nicht geeignet, die sanitären Anlagen entsprachen nicht mehr der Norm, auch die Küchensituation war bei der inzwischen hohen Anzahl an über Mittag betreuten Kindern nicht mehr angemessen.
So entstand in den Jahren 2013/14 ein neues Gebäude am Gausebrink 63 und startete zum neuen Kindergartenjahr 2014/2015 im August 2014 mit vier Gruppen und 73 Kindern (Stand 01.12.2017) im Alter von unter einem Jahr bis zur Einschulung.
Seit 2012 arbeiten ist diese Tageseinrichtung auch zertifiziertes Familienzentrum.

Die Arbeiten in der Kindertageseinrichtung sind durch die veränderten Altersstrukturen der Kinder vielschichtiger und komplexer geworden. Es ist selbstverständlich, dass die Eltern verschiedene Betreuungszeiten in Anspruch nehmen und buchen können. Es ist selbstverständlich, dass die Einrichtung integrativ arbeitet. Es ist selbstverständlich, dass das Familienzentrum dem Gemeinwesen offen gegenüber steht. Es ist selbstverständlich, dass mit vielen verschiedenen anderen Institutionen zusammenarbeitet wird.
Es ist selbstverständlich, dass auch in der Zukunft immer wieder auf veränderte Bedingungen reagiert- und Arbeit danach ausrichtet wird. Es ist selbstverständlich, dass dabei immer das Wohl des einzelnen Kindes im Blick steht und da Wohl der Familien.

Bild der Erzieherinnen im August 2014 bei Einzug ins neue Gebäude

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Spielplatzaktion mit Eltern - wir gestalten unseren Spielplatz spannender!

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Inzwischen spielen die Kinder im großen Sandbereich, klettern, steigen balancieren auf den Klettertürmen, den Hängestegen, genießen das Schaukeln in der Nestschaukel, Turnen an Turnstangen oder rennen über die Wiese, kleine Picknickecken laden zum Verweilen ein...
Einige Apfelbäume, eine Kastanie und zwei große Platanen sind gepflanzt worden, spenden aber noch lange nicht genug Schatten, so dass große Teile des Spielbereichs mit Sonnensegel versehen wurden.
Ein mit Hecken abgetrennter Bereich bietet geschützte Spielmöglichkeiten für die Kleinen, mit speziellem Klettergerüst, einer kleineren Sandecke...
Im Herbst 2017 haben wir Dank vieler Spenden durch das Angebot der Volksbank "Viele schaffen mehr" eine Doppelschaukel anschaffen können. Diese hat inzwischen ihren Platz gefunden und wird bald offiziell eingeweiht.

Warum gestalten wir das Spielgelände um?

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Kinder lieben Bewegung jeglicher Art, sie probieren sich aus, suchen Grenzen, sind stolz, wenn sie über die Hängebrücke hüpfen können, eine Rolle an der Turnstange schaffen...sie lieben Fangenspiel, Roller fahren, im Sand buddeln oder matschen...

Kinder lieben auch den Rückzug, sich verstecken, verkriechen, Neues austauschen oder sich unterhalten in geheimen Ecken, das Klettern auf Steinen oder balancieren auf Baumstämmen.

Dank der fleißigen Mithilfe vieler Eltern und Großeltern haben wir unser Spielgelände nun für die Kinder spannender gestalten können. Verschieden große Steine und Baumstümpfe verteilt im Sand, in der Matschecke oder auf der Wiese zu einem Kreis gelegt reizen zum Klettern und Erobern, zum Sitzen oder Steigen... Baumstämme laden zum Balancieren ein, zum Tasten und Fühlen, zwei Weidentippis,, Weidenhecken und Sträucher bieten Schutz zum Verstecken, regen zu Rollenspielen an, tragen dazu bei, dass der Spielplatz verwunschener und einladen-der wirkt. Die bunt bepflanzten Hochbeete und der Staketenzaun vertiefen den Eindruck.
Im Bereich der u 3 Kinder ist eine kleine Bobbycarstrecke entstanden und der Sandbereich ist vergrößert worden. In allernächster Zeit wird noch eine Vorrichtung für eine kleine nestschaukel angebracht.

Demnächst wird auch die vom Sturm zerstörte Hütte wieder neu aufgebaut, dann haben unsere Kinder draußen neben den Staffeleien auch große Außenwände zum Malen zur Verfügung - ein kleines Atelier unter freiem Himmel.

Mit viel Freude, Engagement und tatkräftiger Unterstützung ist es an einem Morgen gelungen, eine vielfältig bunt gestaltete Spiellandschaft zu schaffen. (Pläne zur Weiterentwicklung gibt es immer, aber alles schön der Reihe nach)
Wir danken allen fleißigen Helfern und hoffen, dass die Pflanzen, Sträucher und Bäume nun kräftig wachsen und gedeihen, sehr zur Freude aller kleinen und großen Menschen in unserem Kindergarten.


DANKE

An dieser Stelle nochmal Danke an alle Sponsoren... Weiterlesen - klick hier -

DANKE Lotterie GLÜCK Spirale Adresse

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Telefon:+49(0) 2553 977 34 0
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