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Bernd Tembrockhaus erhält den Orden des DRK.

Seit Montag ist die Stadt Ochtrup um einen Ordensträger reicher:

Im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bekam Bernd Tembrockhaus vom Präsidenten des DRK-Landesverbandes Westfalen Lippe, Dr. Fritz Baur, das DRK-Ehrenzeichen überreicht. Mit dieser Auszeichnung des Bundesverbandes, die einem staatlichen Orden gleichgestellt ist, wurde sein 60-jähriger Einsatz für das Deutsche Rote Kreuz gewürdigt.

Tembrockhaus wurde 1959 als junger Mann in die aktive Bereitschaft des DRK-Ortsvereins Ochtrup aufgenommen und engagierte sich von Beginn an mit großer Leidenschaft im Aufgabenfeld des DRK. Er arbeitete auch auf der nächsten Verbandsebene, dem Kreisverband Steinfurt, mit und bekleidete dort über 30 Jahre das Amt des Rotkreuzbeauftragt. Bis heute ist er derRotkreuzbeauftragte mit der zweitlängsten Amtszeit für den Katastrophenschutz im Landesverband Westfalen Lippe.Auf Grund politischer Vorgaben zur Verschmelzung der politischen Kreise Steinfurt und Tecklenburg war es eine besondere Herausforderung die inhaltliche und konzeptionelle Zusammenführung der beiden Hilfsorganisationen, DRK Steinfurt und DRK Tecklenburg, umzusetzen. Zum einen sollten beide selbstständig bleiben, aber auch einen gleichen Standard auf der politischen Ebene erreichen. Mit seinem Stellvertreter im DRK Kreisverband Tecklenburg war er maßgeblich und verantwortlich an der Umsetzung dieser Vorgaben beteiligt. Hier wurde der Grundstein für eine bis heute andauernde Zusammenarbeit der zwei DRK-Organisationen in einem politischen Kreis gelegt. Auf diesen Vereinbarungen beruhen noch heute nach fast 40 Jahren die Vorgaben im K-Schutz des Kreises Steinfurt.Im Zuge seines Amtes als verantwortlicher Rotkreuzbeauftragter im K-Schutz war er ständigesMitglied in den Krisenstäben des Kreises bei überregionalen Einsätzen. Einer der zeitaufwändigstenund anspruchsvollsten Einsätze war die Schneekatastrophe in Ochtrup im November 2005, alstausende Menschen über fast eine Woche ohne Strom in ihren Häusern ausharren mussten. Tembrockhaus war auch an der ersten konzeptionellen Umsetzung des MANV (Massenanfall von Verletzten) im Kreis beteiligt. Er war hauptverantwortlich, diese Konzeption in die DRK-Struktureneinzubringen. Erstmals fand dieses Konzept in der Praxis seine Anwendung beim Weltjugendtag 2005 in Köln und anschließend bei der Fußballweltmeisterschaft 2006.

Neben diesen Tätigkeiten war er seit über 40 Jahren ständiges Mitglied im Vorstand des Ortsvereinsin Ochtrup und war an fast allen Entscheidungen des Ortsvereins beteiligt.Die Verleihung des DRK-Ehrenzeichens an Bernd Tembrockhaus war die bedeutenste, aber nicht die einzige Ehrung des Abends: Für 40 jährige aktive Mitarbeit wurde Monika Hanke als Rotkreuzleiterin des Ortsvereins und gleichzeitige Blutspendebeauftragte für den Bereich Ochtrup durch den Vorsitzenden Christoph Tembrockhaus geehrt. Christoph Tembrockhaus bedankte sich bei Monika Hanke für die geleistete Arbeit und stellte noch einmal ihr Engagement, auch insbesondere in der Durchführung der Blutspende in den Vordergrund. Jürgen Grotegerd wurde für 10 jährige und Erika Deitmaring für 25 jährige Mitgliedschaft geehrt.

Außerdem wurden Vera und Lea Krabbe sowie Michel Lampen und Henny Wassenar in die aktive Bereitschaft aufgenommen.