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Ende einer Ära
Kita-Leiterin Renate Schier geht in den Ruhestand.

„Zumindest für den DRK OV Ochtrup  und seine drei Kindergärten,“ so der DRK Vorsitzende Christoph Tembrockhaus, „ geht mit der Verabschiedung von Renate Schier zum 30.11.2020 eine Ära zu Ende. Eine Ära- nicht weil Frau Schier seit fast 30Jahren den DRK Kindergarten „Stadt“ geleitet hat- sondern eine Ära,weil sie dem Kindergarten ihren eigenen Stempel „aufgedrückt“ hat.“

Mit geprägt haben sie aber auch die anderen Kindergärten des DRK. Immer hatte sie ein offenes Ohr für Fragen und Problemstellungen ihrer Kollegen*innen. „Mir kam es oft so vor“, so Christoph Tembrockhaus weiter, „als ob Frau Schier nicht die Leitung des Kindergartens sei, sondern der Kindergarten selbst.“

Für sie war der Beruf im wahrsten Sinne des Wortes Berufung.  Obwohl die Leitung eines Kindergartens vielfältige, organisatorische Aufgaben mit sich bringt, war Frau Schier immer nah an „ihren Kindern“, wie sie zu sagen pflegte. Ihre Bürotür stand immer offen und nicht selten spielten dort Kinder um sie herum. Das Kindeswohl habe ihr gesamtes Handeln bestimmt. 
Was sie besonders auszeichnete, war die Kombination von Sachverstand und unvergleichlicher Empathie. 

Immer ein offenes Ohr fanden aber nicht nur die Kinder und deren Eltern. Auch die Stadt Ochtrup konnte jederzeit auf sie bauen. Zahlreiche Notgruppen und die OGS hat sie auf Anfrage der Stadt kurzfristig ermöglicht. Ihr Motto war immer: „Geht nicht, gibt es nicht“.
Frau Schier übernahm 1992 die Leitung unser Kita „Stadt“. Diese Kita wuchszeitweiseauf bis zu 15 Gruppen an (Notgruppen, OGS, Kindergarten). Diese Mammutaufgabenstemmte sie ausgesprochen souverän. Mit dem Umzug zum Gauserbink im Jahr 2015 wurde esetwas ruhiger und Frau Schier hatte mit einer normalen 4 Gruppen Einrichtung endlich genug Freiraum weitere Ideen, die bei ihr nur so sprudeln,umzusetzen. Viele der Eltern, die heute ihre Kinder in die Einrichtung bringen waren schon selbst Kindergartenkind bei Renate Schier.

Der Vorstand des DRK –OVOchtrup bedauert, dass wegen der Corona Pandemie keine offizielle Verabschiedung stattfinden kann. „ Gerne“, so Tembrockhaus, „hätten wie Frau Schier einen gebührenden Abschied bereitet.  Die Vorbereitungen seitens aller Beteiligten liefen bereits auf Hochtouren. Leider hat uns „Corona“ einen „Strich durch die Rechnung gemacht.“ Frau Schier selbst sei darüber nicht traurig gewesen, im Gegenteil: Viel Aufhebens um ihre Person sei ihr eher unangenehm. Auch das zeichnet sie aus.

„Liebe Renate“ so Tembrockhaus, „ Im Namen des gesamten DRK Vorstandes danken wir dir aufrichtig für dein unermüdliches Engagement,das weit über die normale Arbeitstätigkeit hinausging, für die immer offene, konstruktive und loyale Zusammenarbeit.
 
Wir alle wünschen dir für deinen „Unruhestand“ – so wie wir dich kennen wirst du sicher nicht ruhen könnnen-  alles, alles Gute, Gesundheit und Zufriedenheit. Solltest du Zeit finden – was wir alle hoffen- bist du beim DRK und in deinem Kindergarten jederzeit herzlich willkommen. Und Augenzwinkernd fügt Tembrockhaus hinzu: „Wir hätte da noch Platz für eine ehrenamtliche Mitarbeiterin“.